Hollandischer Ärzteappell

08.04.2009

Medizinischer Appell der Ärzte aufgrund Strahlungsrisiken
Die Exposition durch elektromagnetische Felder reduzieren

PRESSEMITTEILUNG Dutch National Platform Radiation Risks >>> [76 KB]
Deutsche Übersetzung: Diagnose-Funk >>>

Am 8. April werden 50 Ärzte einen Aufruf an die Führenden in Politik und Gesundheit des holländischen Staates in Den Haag richten. Die Unterzeichner haben eine generelle Zunahme von chronischen Krankheiten mit unsicheren Ursachen festgestellt. Diese Zunahme von Problemen an der Gesundheit und am Wohlbefinden erscheinen gleichzeitig mit der explosiven Zunahme der Strahlungsexposition in der Umwelt.

Dieser Appell ist ein Aufruf, die Exposition durch diese Felder zu reduzieren. Er strebt einen bewussten Gebrauch der elektrischen und der drahtlosen Technologie an. Und er ermutigt die Politik, sie aufgrund von wissenschaftlichen Studien, die peer-reviewed in internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht wurden, ohne dass sie weiter gefiltert sind, anzuwenden.

Alle Unterzeichner sind holländische Ärzte, Allgemeinpraktiker, Spezialisten oder medizinische Wissenschaftler. Unter ihnen ist die Allgemeinpraktikerin E.P. Adraansens, die einige Fälle aus ihrer medizinischen Praxis vorstellen wird. Auch ein Patient wird über seine aufgetretenen Symptome in Verbindung mit der Exposition durch spezifische elektromagnetische Felder berichten.

Symptome, die Patienten und Wissenschaftler mit hohen oder niedrigen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (EMF) in Verbindung bringen: Herzklopfen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Stress und Schlafstörungen. Diese können manchmal mit einfachen Massnahmen abgestellt werden, z.B. durch den Ersatz eines DECT-Telefons durch ein Schnurtelefon. Einige Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang zwischen elektromagnetischer Exposition und dem erhöhten Risiko von Krankheiten, wie Alzheimer und Krebs. Quellen von elektromagnetischen Feldern sind mehr Mobil- und DECT-Telefone, mobilem (mobiler) Funkverkehr, Hochspannungsleitungen und elektrischen Haushaltsgeräten.

Ein Beispiel aus der medizinischen Praxis: Mr. R., 48 Jahre, arbeitet seit 10 Jahren in einem Gewächshaus und hat vorher wegen Krankheit bei der Arbeit nicht gefehlt. Seit August gibt es ein drahtloses Netz im Glashaus. Im November 2008 erfolgte ein elektrischer Schock durch ein elektrisch einstellbares Bett, brennendes Gefühl hinter den Schulterblättern und im Hals, empfindliche Sehnen an Händen und Füssen, schlechten Schlaf, Müdigkeit, Magenbeschwerden, kann nicht mehr den Unterschied zwischen heiss und kalt fühlen, kann nicht mehr schwitzen, kann keine lauten Geräusche mehr ertragen, hat sehr starke und brennende Hautausschläge.

Welches ist die Diagnose: Neurologische Störung? Körperliche Funktionsstörung? Bluthochdruck? Elektrohypersensitivität?

Angesichts der Tatsache, dass es an ausreichender Information über die Risiken der elektromagnetischen Felder bei den Bürgern mangelt, trotz des stärkeren wissenschaftlichen Beweises, haben die holländischen Organisationen „National Plattform Radiation Risks“, „Electro Hyper Sensitivität Foundation“, „Health and Environmental Reporting“ und „Children Telephone“ eine Informationsbroschüre herausgegeben.

Am 8. April 2009 zwischen 14 und 16 Uhr wird eine Delegation die „Medical Appèl Radiation Risks“ zusammen mit der Broschüre „Safe Mobile Phone use“ präsentieren.

More information: Alex Swinkels - Dutch National Platform Radiation Risks
+31-181-785587, info@stralingsrisicos.nl, www.stralingsrisicos.nl

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